Forschungszentrum fuer historische Minderheiten

Das Forschungszentrum für historische Minderheiten ist eine Non-Profit-Organisation, die sich mit Fragen der Migration aus historischer Perspektive beschäftigt. Es versteht sich als Bibliothek, Archiv und Forschungsinstitution. Darüber hinaus soll das Forschungszentrum für historische Minderheiten für WissenschaftlerInnen, Bildungseinrichtungen und Kulturinitiativen, die sich mit der Geschichte von Minderheiten und Migrationsbewegungen beschschäftigen, zu einem Ort des Austausches und der Vernetzung werden.

Geschichte der Tschechischen und Slowakischen Minderheit

Kernaufgabe des Forschungszentrums ist der Aufbau eines Studien- und Dokumentationszentrums zur Geschichte der tschechischen und slowakischen Minderheit vor allem in Wien. Um 1900 galt Wien als die zweitgrößte tschechische Stadt. Die Minderheit organisierte sich in vielfältigen politischen und kulturellen Vereinen, die teilweise heute noch existieren. Ziel des Projekts ist es, historisch wertvolle Bibliotheks- und Archivbestände der tschechischen und slowakischen Minderheit zu sichern und einer breiten Öffentlichkeit zu Forschungs- und Bildungszwecken zur Verfügung zu stellen.

Migrationsgeschichte 

Die Projekte des Forschungszentrums für historische Minderheiten weisen über die Kernaufgabe der Institution hinaus und beschäftigen sich generell mit Fragen der Migration aus einer historischen Perspektive. 
 

  
  


 


Wiener Tschechen um 1900,
Bezirksmuseum Favoriten



Ankunft von Arbeitsmigranten am
Wiener Südbahnhof 1967