AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG |

ZEIG MIR DEIN GRÄTZL! SCHÜLERINNEN UND STUDIERENDE FORSCHEN GEMEINSAM 

Dienstag, 12. Maerz 2019, 18:00 Uhr


Volkskundemuseum Wien | Laudongasse 15-19 | 1080 Wien

Ausstellungsdauer: Mittwoch, 13. März bis Samstag, 16. Maerz 2019
Öffnungszeiten: 10:00 bis 17:00 Uhr


In mehreren Gruppen durchstreiften SchülerInnen im Spätherbst 2018 in Begleitung von Studierenden die obere Josefstadt und die Gegend um den Brunnenmarkt. Fünf ForscherInnengruppen, zusammengesetzt aus Kindern und Jugendlichen der Volksschule und der NMS Pfeilgasse untersuchten die Umgebung ihrer Schule. Angeleitet wurden sie von Raumplanungsstudierenden der TU Wien. Zur Untersuchung der Schulwege kam die Expertise vom Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien. 

Die Forschungsarbeit fand in Zusammenarbeit von zwei Schulen und zwei Universitätsinstituten statt und ist Teil eines größeren Gesamtprojekts. Im Sommer 2017 wurde das „Bildungsgrätzl Josefstadt“ ausgerufen. Es geht dabei um die räumliche Erweiterung und eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Volksschule und NMS in der Pfeilgasse und dem städtischen Kindergarten und Hort in der Josefstädterstraße.

Das Teilprojekt „Zeig mir dein Grätzl“ beschäftigt sich mit Qualitäten des Stadtraums aus SchülerInnenperspektive und wird aus Mitteln der MA 17 unterstützt. Durchgeführt wird es in einer Kooperation des Forschungszentrums für historische Minderheiten, den aap.archiekten, dem Institut für Raumplanung / Fachbereich Soziologie der TU-Wien, dem Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien und engagierten Pädagoginnen der beiden Schulen. Das Volkskundemuseum Wien stellt dankenswerterweise Räume für eine Präsentation der Forschungsergebnisse zur Verfügung.

Im Rahmen der Ausstellung im Volkskundemuseum Wien werden die Forschungsergebnisse präsentiert: Die Schulwege von SchülerInnen, Lernräume außerhalb der Schulen oder Sprachschätze des Grätzls werden sichtbar gemacht. Spannende Blicke auf das Grätzl unter anderem durch die von SchülerInnen angefertigte Brillen und Fenster. Zu sehen sind auch alternative Stadtbilder und Karten aus der Perspektive von SchülerInnen als ExpertInnen für ihre Schulumgebung.